Aktuelles
„Verantwortung übernehmen“ – Wahlkreiskandidatin der SPD beim Politischen
Aschermittwoch in Schelklingen
„Gerechtigkeit im ländlichen Raum“ und „Politiker mit Haltung“ – diese zwei wichtigen
Forderungen standen bei der Wahlkreiskandidatin der SPD, Lisa Späth, beim Politischen Aschermittwoch in Schelklingen im Mittelpunkt ihres Referates zur
Landtagswahl 2026 in BW. Ebenso bei ihren Beweggründen für eine Kandidatur im Wahlkreis 65. Der Vorsitzende der SPD Schelklingen, Jürgen Haas, konnte neben Lisa Späth auchzahlreiche Gäste im Café Augenblick in Schelklingen begrüßen. Darunter auch die beiden Kreisvorsitzenden aus dem Alb-Donau-Kreis und Ulm, Dieter Baumann und Georgios Giannopoulos. Der Landtagsabgeordnete der SPD, Martin Rivoir, konnteaufgrund eines Trauerfalls nicht kommen. Mit dabei war auch der Bundestagsabgeordnete der SPD, Martin Gerster aus Biberach, der in einem kurzen Bericht auf die aktuelle, politische Lage in Berlineinging. Er folgte der Einladung des SPD Ortsvereins Schelklingen und des SPD
Kreisverbandes Alb-Donau als SPD Mitglied aus Biberach. Am Beginn der Veranstaltung ging Jürgen Haas als langjähriger Gemeinderat in Schelklingen und auch als Kreisrat auf die zum Teil sehr schwierige Finanzsituationvon Kommunen und Kreisen ein. Am Beispiel Schelklingen machte er deutlich, dass die Aufgabenvielfalt immer weiterwächst, während die finanziellen Zuwendungen seitens des Landes stagnieren oder gar nicht fließen. So muss Schelklingen dengeplanten Hochbehälter im Umfang von 3 Millionen Euro selbstfinanzieren, da die Zuschusstöpfe bei Land schon seit längerem leer sind. Kritisch merkte Haas auch an, dass die notwendigen Anschaffungen im Feuerwehrwesen die Gemeinde immer
höher belasten, die Zuschüsse aber gedeckelt sind. Ähnlich sieht es beim Kreis aus, der in diesem Jahr keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen konnte. Gründe dafür
sind enorm gestiegene Ausgaben im Sozialhaushalt, im Gesundheitsbereich sowie imöffentlichen Nahverkehr. Dabei stehen Schelklingen und der Alb-Donau-Kreis nicht
alleine da. Viele Kommunen und Kreise in Baden-Württemberg haben ähnliche Probleme, was mittlerweile zu zahlreichen „Brandbriefen“ an die Verantwortlichen inStuttgart und Berlin geführt hat. Ärgerlich und unverständlich bei allen Teilnehmern ist aber die Tatsache, dass dies in weiten Teilen ohne Antwort bleibt, obwohl alle diebesondere und wichtige Stellung der Kommunen und Kreise in unserer Gesellschaft betonen.Lisa Späth griff diesen Punkt auf und definierte den Punkt „Gerechtigkeit im ländlichen Raum“ so, dass alle Menschen in Baden-Württemberg die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben müssen. Ob es im Bildungsbereich, im Gesundheitswesen oder bei bezahlbarem Wohnraum ist. Gerade als Lehrerin siehtsie bei vielen Gelegenheiten, wie wichtig ein zuverlässiger Nahverkehr besonders im ländlichen Raum ist. Sie betonte auch die Notwendigkeit vom Unterstützungssystem für die Schulen, wie die Schulsozialarbeit und die seit langem geforderten Verwaltungsassistenten, die das pädagogische Personal bei vielen
Verwaltungsangelegenheiten entlasten. So kann eine stärkere Konzentration auf dieeigentlichen Aufgaben als Lehrerin und Lehrer stattfinden, was auch den
Schülerinnen und Schülern langfristig zugutekommt. Kritik kam an dem Begriff „Einheitsbrei“, mit dem die CDU in ihrem Wahlprogramm die aktuelle Bildungslandschaft beschreibt. Damit werden wieder sehr engagierte und aktive Lehrerinnen und Lehrer angegangen, die diese Denkweise nicht verdienen. Im
Gesundheitswesen sieht Lisa Späth viele engagierte Pflegekräfte und kompetentes Fachpersonal, das auch durch viele Menschen mit Migrationshintergrund gebildet
wird. Viele Ehrenamtliche in den Blaulichtorganisationen unterstützen diesen Bereich. Dies wurde auch lobend von Martin Gerster hervorgehoben, der auch
Präsident der THW-Bundesvereinigung ist. Lisa Späth ging in ihrem Referat auf die Gründe für ihre Kandidatur ein. Sie möchte
damit eine starke Stimme anbieten, die sich um die Belange vor Ort, in jeder Kommune und jedem Kreis sorgt. Wichtig ist nach ihrer Aussage eine klare Haltung
mit der Verantwortung für das Sagen und Tun. Kritisch merkte sie an, dass vor der Wahl viele Aussagen gemacht werden, die später nicht umgesetzt werden. Das sei
nicht ihre Art, sondern sie steht zu ihrem Wort. Interessant findet sie, dass jetzt Themen der SPD auch Gehör beim Wahlkreiskandidaten der CDU finden. Wie z.B. das
kostenfreie Kindergartenjahr, das die SPD schon lange fordert. Als Mutter von 2Söhnen und als erfahrene Kommunalpolitikerin sieht sie die Umsetzung schon lange überfällig, wobei die Finanzierung das Land übernehmen muss
In der Fragerunde ging es noch um Themen wie ein Handyverbot in Schulen, dass von Lisa Späth mitgetragen wird. Sie sieht auch in ihrer Umgebung, was eine
unkontrollierte Nutzung für Auswirkungen haben kann. Jürgen Haas meinte dazu kritisch an, dass das Land hier eine generelle Entscheidung für alle Schulen hätte
treffen können. Aktuell muss aber jede Schule dieses Thema mit allen Beteiligten diskutieren. Dies hätte auch einfacher gestaltet werden können.
Martin Gerster erwähnte noch auf Nachfrage, dass das Land Baden-Württemberg genügend Rücklagen hat, die für wichtige Aufgaben bei Kommunen und Kreisen
genutzt werden könnten. Leider ist dies nicht der Fall. Dazu kommt, dass manche Gelder vom Bund nicht in der vorgesehenen Größe bei den Kommunen landen
Social Media und Demokratie: Wer bestimmt, was wir denken?
TikTok, Instagram, YouTube – für viele junge Menschen sind soziale Medien die wichtigste Nachrichtenquelle. Doch wer entscheidet eigentlich, welche Inhalte wir sehen? Warum bekommen extreme Meinungen oft besonders viel Reichweite? Und wie schützen wir unsere Demokratie vor Hass, Hetze und gezielter Desinformation?
Darüber sprechen wir bei „Pizza & Politik“ mit Robin Mesarosch, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Experte für digitale Kommunikation, und Lisa Späth, Landtagskandidatin.
Klar ist: Social Media ist Chance und Risiko zugleich. Es ermöglicht politische Teilhabe wie nie zuvor – aber es verstärkt auch Polarisierung. Gerade junge Menschen stehen täglich mitten in diesem Spannungsfeld.
Wir wollen nicht übereinander reden, sondern miteinander:
In lockerer Atmosphäre, mit Pizza und offenen Fragen, diskutieren wir auf Augenhöhe. Deine Meinung zählt.
Ort: Haus Moll, Dornstadter Str. 2 in Beimerstetten
Datum: Dienstag, 24.2.2026
Uhrzeit: 18:00-20:00 Uhr
Komm vorbei, bring Freundinnen und Freunde mit – und lass uns gemeinsam darüber sprechen, wie wir Demokratie im digitalen Zeitalter stark machen.
Lisa Späth aus Beimerstetten stellt sich am 8. März 2026 zur Wahl. Sie kandidiert im Wahlkreis 65 - Ehingen.
Wenn du mehr über Lisa erfahren möchtest, schau gerne auf ihrer Homepage www.lisa-marie-spaeth.de vorbei. Hier findest du auch ein Kontaktformular, wenn du mit ihr in den Austausch treten möchtest"
Auf Initiative des SPD-Ortsvereins machten sich Mitglieder des Ortsvereins gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Vorstands des SPD-Kreisverbands Alb-Donau auf den Weg nach Memmingen.
Auf dem Memminger Jahrmarkt wurden die Gäste von Oberbürgermeister Jan Rothenbacher herzlich empfangen. Er übernahm persönlich die fast zweistündige Führung durch das Dietrich-Bonhoeffer-Haus, wo derzeit die Ausstellung „Projekt Freiheit“ gezeigt wird.
Mit großem Engagement berichtete Rothenbacher über die Geschichte seiner Stadt sowie über die Hintergründe der Ausstellung, die an 500 Jahre Bauernkrieg und die Zwölf Artikel erinnert – ein bedeutendes Kapitel der Freiheitsgeschichte in Süddeutschland.
Ganz besonders berührte die Co-Vorsitzende und Kreisrätin Dorner, dass hier der „Wirt aus Griesingen“, Christian Mader, in einer Bildtafel benannt wurde. Christian Mader war als Vermittler zwischen Bauern und Herren in Memmingen tätig und wurde auf seinem Rückweg von den Verhandlungen um eine Befriedung der Not der Bauern von einigen „Herren“ rücklings ermordet. Dies war das Ereignis, dass die bisher friedlichen Bauern, die sich zum Baltringer Haufen zählten, nun zu den Waffen griffen.
Veranstalter der Schau sind das Haus der Bayerischen Geschichte und die Stadt Memmingen. Die Ausstellung öffnete am 16. März 2025 und endet am 19. Oktober.
Die Delegation zeigte sich beeindruckt von der informativen Führung und der eindrucksvollen Darstellung der historischen Ereignisse – Themen, die auch heute noch den Wert von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität unterstreichen.
Vergleichbar mit unserem Grundgesetz, der Erklärung der Menschenrechte der vereinten Nationen sowie der Grundrechtecharta der Europäischen Union
„Wir auf dem Wenzelstein“, ein Interessantes Projekt der Caritas Ulm in Ehingen. Zusammen mit Vertretern der SPD-Fraktionen aus dem Kreistag Klara Dorner und Mathilde Maier, den Ehinger Gemeinderäten Joachim Schmucker und Georg Mangold, dem SPD-Kreisvorsitzenden Dieter Baumann trafen sich der SPD Bundestagskandidat für den Wahlkreis 291, Sebastian Gillmeister, am letzten Montag, den 03. Februar, mit dem Vertretern der Caritas Piott-Grimm und der Projektleiterin Manuela Puseljic und einer beindruckend großer Schar Jugendlicher im Kellerraum im ev. Gemeindehaus am Wenzelstein.
Leider war ein weiterer Gast, Andreas Stoch, SPD-Landesvorsitzender und Fraktionsführer im Landtag erkrankt. Manuela Puseljic und Hanadin Slatina stellten kurz den Inhalt und die Zielsetzung des Quartier-Projektes vor. Es sind alle Altersgruppen aller Nationalitäten und Konfessionen angesprochen. Das Angebot würde teilweise von bis zu 70 Bürgerinnen und Bürgern pro Veranstaltung angenommen vom gemeinsames Mittagessen, Beratungen, Hilfe bei Anträgen, Einkaufsdienste …
Dann leitete Manu (wie die Jugendlichen sie nennen) zu den Jugendlichen über. Im Verlaufe der Aufzählung, was sie alles zusammen schon gemacht haben, tauten die Jugendlichen auf. Sie erzählten uns, was der wöchentliche Jugendtreff für sie bedeutet. Dort würden sie spielen, kochen, basteln aber auch Stadt--Land Fluss spielen, bei dem leider meistens Manuela gewinnen würde. Die Jugendlichen schilderten eindringlich warum Ihnen eine Räumlichkeit auf dem Wenzelstein sehr wichtig ist und warum der Gang in die Stadt, in das dortige Jugendhaus für sie keine Alternative darstellt. Beeindruckend war zu hören, wie aktiv sie Ihre Zusammentreffen bisher gestalten und welche Wichtigkeit für sie diese Gemeinschaft darstellt. Besonders hervorgehoben wurde von Ihnen immer wieder, dass es hier für sie wie in einer Familie sei - mit einem ganz wichtigen Unterschied: Hier könnten sie nicht nur mit Freunden über Probleme von Schule und Elternsprechen, sondern mit Manu und Hanadin ganz ruhig über Probleme sprechen und Rat und Tipps suchen, wenn sie Stress mit den eigenen Eltern hätten. Sie fühlen sich hier erst. Und angenommen – es sei hier für sie wie eine Familie und wie eine Heimat.
Es gäbe leider ein sehr großes Problem: Es ist geplant, dass das evangelische Gemeindezentrum abgerissen werden soll – und es sei nicht geklärt, wo sie dann eine Bleibe haben werden.
Könnte man einen Container kaufen und auf städtischem Grund aufstellen oder ein leerstehendes Haus oder andere leerstehende Räume für sie anmieten.
Hier erhoffen sie sich von den Gemeinderäten Hilfe. Der Investor, der dann das Gelände bebauen werde, hätte keinen Platz für sie eingeplant.
Der Vorschlag von Joachim Schmucker, sich mit seiner Fraktion dieses Themas anzunehmen beflügelte die Jugendlichen so sehr, dass sie sich gleich überlegten, wie sie den Gemeinderat von ihrer Idee und aber auch der Notwendigkeit eines Raumes überzeugen könnten.
Zusammen mit den Jugendlichen wurden dann Ideen entwickelt, wie sie der Stadt ihre Not deutlicher „vor Augen“ führen könnten. Joachim Schmucker erklärte sich bereit dem Jugend- und Kulturausschuss vorzuschlagen, eine seiner nächsten Sitzungen vor Ort, im Gemeindehaus stattfinden zu lassen. Auch stand im Raum, ein Videoprojekt zu inizieren, bei dem die Jugendlichen ihre Wünsche und Erwartungen, durch einen Videofilm dem Stadtrat vortragen können.
Auch regten sie an, dass sich die Stadt zusammen mit Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche treffen, um zu beraten, wie durch eine Kooperation und den evtl. Ausbau des katholischen Gemeindezentrums, eine Lösung herbeigeführt werden könnte.
Auf die Frage von Frau Dorner: Warum geht ihr nicht ins JuZe? antworteten sie übereinstimmend: Da fühlen wir uns fremd, meine Eltern lassen uns nicht bei Dunkelheit in die Stadt – und da haben wir keine Manu - und keinen Hanadin. Man spürte, wie sehr sie Halt an den Beiden haben und mnache/r musste sich die Tränen abwischen.
Im abschließenden Teil der Veranstaltung ging es dann um den Alltag der Jugendlichen. Welche Wünsche haben sie an die Politik, an der Bundestagskandidaten. Sie fragten ihn, was er denn für sie tun würde, wenn er in den Bundestag käme. Ganz besonders still wurde es, als ein Mädchen erzählte, dass sie Angst hätten vor der Zukunft. Sie alle drückten ihre Besorgnis aus, wie es in Zukunft für Mitbürger, ohne Deutschen Pass weitergehen wird und ob es so kommen könnte, dass sie das Land verlassen müssten.
Im Rückblick waren die Besucher sehr beeindruckt von der reife und der Freundlichkeit und dem Wissen der Kinder und Jugendlichen.
Insgesamt war es eine beeindruckende und anregende Veranstaltung und ein Teilnehmer sagte nachher ganz leise zu Frau Dorner: Ich habe ein völlig neues Bild von unseren Jugendlichen gewonnen. Schön!!
Die angeforderte Domain konnte auf diesem Server nicht gefunden werden.

| Besucher: | 614466 |
| Heute: | 44 |
| Online: | 2 |