29.03.2013 | Fraktion von SPD Ulmer Alb / Oberes Lonetal

Ganztagesangebot der GS Dornstadt

 

SPD-Fraktion im Gemeinderat Dornstadt

Sitzung des Gemeinderats am 06.02.2013
TOP Verschiedenes // Ganztagesangebot der GS Dornstadt
In den letzten acht Jahren hat die Grundschule Dornstadt in enger Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, mit den Eltern und uns als Gemeinderat ein sehr schlüssiges und umfassendes Konzept für eine Ganztagesschule in offener Angebotsform entwickelt und setzt dieses seit Jahren anerkannt erfolgreich um.
Die Gemeinde als Schulträger hat diese Konzeption nicht zuletzt beim Umbau und bei der Erweiterung der Grundschule unterstützt, investiert, und somit den Bedürfnissen von Schülern und Eltern Rechnung getragen.
Nicht nur Kinder aus dem Kernort, bei Bedarf auch Kinder aus den Ortsteilen nehmen am Ganztagesprogramm teil und ermöglichen so den Eltern, die darauf angewiesen sind, eine verlässliche Betreuung an bis zu vier Tagen von 7.30 bis etwa 16 Uhr, - mit einem kindgerechten, umfassenden und ausgewogenen Angebot.
Dies wurde bisher auch von den Schulbehörden so gesehen. Hierfür wurden der Schule zusätzliche Lehrerstunden zugewiesen, nicht gerade üppig: 6 Lehrerwochenstunden zusätzlich zu den Stunden für den Pflicht-Unterricht.. Aber immerhin, die GSD hat damit die Grundstruktur des Ganztagesbetriebs organisieren und bestreiten können. Und: die Schule konnte zuverlässig mit diesen Stunden planen und so z.B. bei den Informationsveranstaltungen für die Eltern der künftigen Schulanfänger dieses Angebot vorstellen und den Bedarf eruieren.
Mit dieser bisherigen Verlässlichkeit hat es nun offensichtlich ein Ende. Der Schule wurde im Januar vom SSA BC in einem Schreiben mitgeteilt, dass sie die Kriterien für die Genehmigung von zusätzlichen (sechs!) Lehrerwochenstunden für den Ganztagesbetrieb nicht erfüllt.
Nach Überzeugung der Schule kann somit für das kommende Schuljahr die Verlässlichkeit der Betreuungsangebote nicht gewährleistet werden. Sprich: das Ganztagesangebot in Dornstadt wird entfallen. Das jahrelange Engagement von Schule und Gemeinde wird so mit einem Federstrich vom Schreibtisch der Schulverwaltung aus weggewischt.
Auf die Hoffnungen und die Bedürfnisse von Eltern und Gemeinde wird keine Rücksicht genommen.
Ich darf auch an die baulichen Voraussetzungen und Investitionen erinnern, die wir als Gemeinde z.B. durch das Einplanen spezieller Räume im Grundschulgebäude oder die Errichtung der Mensa als grundlegende Voraussetzungen geleistet haben.
Herr Braig, sie als Bürgermeister, die Gemeinde Dornstadt als Schulträger – die ja den Antrag auf den Betrieb einer Ganztagesschule in offener Angebotsform beim Regierungspräsidium gestellt hat – wie stellen sie sich dieser veränderten Lage? Und wir, verehrte Kolleginnen und Kollegen, wie gedenken wir zu reagieren?

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