100 Jahre SPD Ehingen

Zum Jubiläumsfestakt am 13. April um 11.00 Uhr

Liebe Frau Genossin, lieber Genosse                                                                                                                           Festschrift lesen

Unsere Partei, die SPD hat letztes Jahr 150 Jahre ihres Bestehens gefeiert.- Dieses Alter haben wir in Ehingen noch nicht erreicht - aber hundert Jahre sind wir jetzt auch. Lass uns aus dem Grußwort von unserem Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel anlässlich unserer Festschrift zitieren:

„ Die SPD ist die älteste demokratische Partei in Deutschland. Seit 150 Jahren kämpft die Sozialdemokratie für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie. In diesen Jahren war sie immer Teil einer internationalen Freiheitsbewegung. Die Geschichte der Demokratie in Deutschland ist nicht von der Geschichte der Sozialdemokratie zu trennen."

In monatelanger Recherche-Arbeit gelang uns der Nachweis, dass diese Aussage im Kleinen auch für die Geschichte Ehingens zutrifft. Unsere Altvorderen haben sich auch hier für die Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie eingesetzt. Sie haben gemeinsam um eine gerechtere Gesellschaft gerungen. Nicht immer wurden sie dafür nur mit Lob bedacht. Und die Wahlergebnisse entsprachen leider auch nicht ihren Bemühungen. Aber es gelang unseren Genossinnen und Genossen immer wieder, durch stetes Bohren und Werben, dass ihre Ideen im täglichen Leben ihre Spuren hinterlassen haben. Bereits 1919 luden die Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen in Ehingen zu einer „großen öffentlichen Frauenversammlung mit Laura Schradin, Mitglied der Verfassungsge-benden Landesversammlung" und SPD-Mitglied seit 1897 ein. Auch das Thema Bildung beschäftigte die Genossinnen und Genossen schon 1921. Nach dem 2. Weltkrieg ist die Geschichte Ehingens vor allem mit dem Namen Karl Schaupp eng verbunden. Oder um Beispiele aus der neueren Zeit zu nennen: das Werben für die Einrichtung von Kindertagesstätten, Schulsozialarbeit, Fördermittel für Ganztagsschulen, Pflegeplätze im „Altenheim", aber auch die Verwirklichung der Umgehung bei Berg wird dokumentiert. Unendlich viele weitere Belege finden sich in der umfassenden Festschrift.

Sehr viel Unterstützung in unseren Bemühungen erhielten wir durch Landes- und Bundesprominenz. Von Kurt Schumacher im Jahre 1931 über Jochen Vogel, Johannes Rau und Erhard Eppler bis zuletzt Frank-Walter Steinmeier im Dez. 2013. Dafür wollen wir auch Danke sagen.

 

Ganz herzliche Grüße

Stephanie Bernickel und Georg Mangold (Juri)

 

 


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